Haben Sie sich schon irgendwann beim Genießen einer herrlichen Tasse Kaffee gefragt, was eine Kaffeebohne ist, wie sie entsteht und woher sie kommt? Kaffeebohnen wie wir sie kennen sind eigentlich keine Bohnen, sondern Samen der Kaffeepflanzen, die im tropischen und subtropischen Klima wachsen. Diese Samen befinden sich in kirschähnlichen Früchten, so genannten Kaffeekirschen, die erstmal grün sind und sich später zur Ernte dunkelrot verfärben. Die Kaffeekirschen entwickeln sich aus weißen Blüten, die wie Trauben dicht an dicht auf den Zweigen sitzen. Unter der roten Fruchthülle, dem Exokarp, finden wir das Fruchtfleisch – das Mesokarp, dann folgt eine schleimhaltige Schicht und noch eine Pergamenthaut – das Endokarp, welches als Hülse dient. Darin liegen meistens zwei Bohnen, mit der flachen Seite gegeneinander und von einem Silberhäutchen umhüllt. Bei der Arabica-Bohne dauert die Reifezeit sechs bis acht Monate, dagegen reift die Robusta-Bohne neun bis elf Monate. Nach der Ernte werden die Kaffeekirschen aufbereitet entweder durch trockene Verfahren wie Dörren in der Sonne, mit der Heißluft in den Hallen oder auch durch nasse Methoden wie Lagern in Wassertanks, wobei danach die Fruchtfleischreste abgespült werden. Die Wurzeln der Kaffeebohnen liegen in Afrika, aber neben dem Heimatland Afrika gedeihen die Kaffeepflanzen vor allem in vielen südamerikanischen Ländern.
Veröffentlicht am 26.01.2010 · K