Unruhige politische Lage und der Guerillakrieg haben in der Vergangenheit den Kaffeeanbau in El Salvador sehr negativ beeinflusst. Viele Kaffeebauer und Arbeiter sind geflüchtet und auch verschiedene Schädlinge und Krankheiten haben viele Kaffeeplantagen vernichtet. Erst in den letzten Jahren hat die Regierung den wirtschaftlichen Vorteil aus dem Kaffeeeanbau erkannt und verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung und Stabilisierung des Kaffeeexports ergriffen. Angebaut werden in diesem Land ausschließlich Arabica-Bohnen. Der Kaffee besticht mit feiner Säure und sehr ausgewogenem Geschmack. Die bekannteste Marke aus El Salvador trägt den Namen Pipil und zu erwähnen ist noch der außergewöhnliche Kaffee Pacamara.
Veröffentlicht am 02.12.2009 · E