Was wäre ein Espresso ohne eine schöne Crema. Aber was versteckt sich hinter diesem Begriff? Als Crema wird die Schaumkrone bezeichnet, die sich auf der Oberfläche des Espresso bildet. Sie entsteht beim Durchpressen, wenn sich die Aromaöle, Proteine, Wasser und Luft zusammenmischen. Während und nachdem der Kaffee in die Tasse geflossen ist, sollte sich an der Oberfläche innerhalb einiger Sekunden eine karamellfarbene, samtene Schicht bilden – die sogenannte Crema.
Je nachdem wie diese Schaumkrone beschaffen ist, ist es möglich schon zu beurteilen, wie der Espresso ausfallen wird. Richtige Crema soll eine gleichmäßige Farbe besitzen und etwa 5 mm dick sein. Sie soll sich beim Trinken wie eine Art Sirup am Tassenrand absetzen. Aus einer dunkelbraunen Crema mit einem Loch oder einem weißen Fleck in der Mitte, durch den der Kaffee durchschimmert, läst sich schließen, dass der Espresso bitter und herb schmecken wird, da das Kaffeepulver zu stark ausgelaugt wurde. Eine helle Crema ist ein Zeichen für einen wässrigen und dünnen Espresso. Einen wichtige Rolle bei einem guten Espresso mit einer ordentlichen Crema spielt natürlich auch noch außer der Qualität und der richtigen Sorte des Kaffeepulvers der richtige Mahlgrad und die optimale Menge (7g pro Tasse) und die Beschaffenheit der Espressomaschine.
Veröffentlicht am 07.12.2009 · C