Kaffee Glossar / Kaffeelexikon - Antioxidantien


Antioxidantien

Antioxidantien, oder auch Oxidationshemmer, werden zur Verhinderung von Oxidation und der damit verbundenen Reduktion eingesetzt. So behaupten es sie Hersteller von Nahrungs- und Genussmitteln, wie auch die Kaffeehersteller. Antioxidantien stehen aber auch im Verdacht, Krebs, Ateriosklerose oder Grauen Star zu begünstigen.

Antioxidantien dienen im menschlichen Körper als Radikalfänger, binden also Atome und Moleküle, die im Körper besonders reaktionsfreudig und damit bedenklich für die Gesundheit sind. Radikale fördern den Oxidationsprozesse und sind zum Beispiel bei der Krebstherapie durchaus erwünscht.
Die Antioxidantien, die die Radikalen im Normalfall binden sollen und bei Babys das Immunsystem unterstützen, finden sich in einer ganzen Reihe von Lebensmitteln, wie dem Knoblauch, der Zwiebel, Tomaten, Tee oder eben auch Kaffee.

Zu den natürlichen Antioxidantien zählt zum Beispiel das Vitamin C. Es kommt zum Beispiel in Zitrusfrüchten vor und beugt Alterung von Zellen vor. Vitamin C wird in diversen Lebensmitteln wie Limonade, Kondensmilch eingesetzt, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Weitere natürliche Antioxidantien sind Vitamin E, wie in Nüssen oder Sonneblumenkernen, die in Ölen, Margarine oder Kakaoartikeln verwendet werden.

Dank vieler wertvoller Inhaltsstoffe ist Kaffee ein zuverlässiger Lieferant für Antioxidantien. Doch statt dem Kaffeekonsum kann man besser den Konsum von Obst und Gemüse steigern, denn gerade in den gesunden Naturfrüchten stecken die Radikalfänger.

Veröffentlicht am 24.05.2010 · A

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